Al and Joe in N.Y.C.

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Hallo!

 

I am Al. At the moment I'm travelling through N.Y.C. with my mate, Joe.

We are both from Austria, we are both Jazz musicians and want to taste the Big Apple!

We wanna check out the New York Club scene and go to a lot of sessions and, possibly, join them!

If you have any ideas where to go to please post them here! If you would like to be informed about this blog whenever there's a new entry, subscribe to it!

Additionally, I want to explore some of the museums in the city that never sleeps and go on many foto safaris!

I hope we're having a great time!

 cu

Al :-)

 


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Blog

BYE, BYE, AMERICA!!

Hallo ihr lieben,

mein heutiger Blog ist zugleich der letzte den ich aus New York abschicken werde, denn morgen nachmittag geht bereits unser Flieger zurück nach Wien - "only a dot in the map" aber ich freu mich auf Zuhause und noch mehr auf Vösendorf, dieses verschlafene Kuhdorf!!! Und auf unser aller Wiedersehen! 5.45 pm ist abflug, um 8.20 morgens unserer Zeit kommen Johannes und ich (hoffentlich wohlbehalten) wieder in Schwechat an. Und dann wird gedrückt und geknutscht was das Zeug hält...

Mein letzter Ausflug hat die ganze Reise gebührend abgerundet: ich fuhr raus aus Manhattan nach Coney Island/Brighton Beach... das ist ein leider ziemlich heruntergekommener und verwaister Strandabschnitt im südlichsten Zipfel von Brooklyn. Von den ehemals zahlreichen Rummelplatzattraktionen sind nur noch eine Hand voll in Betrieb. Aber ich wollte unbedingt noch den offenen Atlantik bestaunen, bevor ich heimflieg. Und ich weiß ja nicht, wann ich wieder hier herkomm... war ein total schöner Trip, ich werde seeeehr viele Eindrücke von dieser Reise mitnehmen.

Dieser Blog ist jedenfalls noch einige Wochen on, bis ich mich irgendwann wieder auslogge und Platz für Urlaubserinnerungen oder Eintragungen ganz anderer Art mache.

Danke, daß ihr was ins Gästebuch geschrieben und regen Anteil an meinen Erlebnissen genommen habt. Bis bald, Euer Al

1 Kommentar 2.5.10 06:46, kommentieren

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I HAD A DREAM

Letzte Nacht hatte ich einen seltsamen Traum:

Ich bin nicht in NYC sondern in London, geh geradewegs durch den Foottunnel unterhalb der Themse Richtung Richmond und bemerke plötzlich dass auf beiden Enden des Tunnels äußerst zwielichtige Typen auf mich lauern. Und ich genau in der Mitte des Tunnels!!! Na super. Und da mir sonst nichts blöderes einfällt, lös ich mich in Luft auf und steh im nächsten Moment auf der Plattform des Empire State Buildings, trinke ein Cola aus der Flasche und werde umgehend verhaftet!! Dann befinde ich mich in so einer gläsernen Box wie ich sie in irgendeinem Museum gesehen hab und werde von allen Seiten von den Touriste fotografiert.....

Sigi Freud hätte sicher eine plausible Erklärung dafür *ggg*

Ich glaub, mir sind schön langsam die Eindrücke hier zu viel, bin froh wenn ich am Sonntag im Flieger nach Hause sitze. Heut ist Joe besser drauf, dafür hat Martha eine Halsentzündung und ich kämpfe mit starken Kopfschmerzen und völliger Übermüdung. Außerdem hab ich im Central Park leitungswasser aus so einem Sprenkler getrunken und jetzt ist mir ein bissi schlecht...

 Gesehen hab ich heut noch nicht viel. Vormittags ging

ich ins Guggenheim, aber die Ausstellung war keine 20$ wert!!! Das Schönste an dem Besuch war das Gebäude selbst. Es ist spiralenförmig angelegt und man gelangt durch die ständige Steigung von einer Etage in die nächste. Leider darf man dort nicht fotografieren und wenn man es doch tut, muß man seine Fotos vor den Augen der Aufpasser wieder löschen (weiß ich aus eigener Erfahrung...ähem) und am Sofa verweilen darf man nur 3 minuten damit die anderen besucher auch Platz nehmen können...da kommt dan ebenfalls ein sehr schlecht gelaunter Museumsmensch und sagt höftlich aber bestimmt "Get on Sir!"

Jetzt werd ich mal ein Powernapping (= kurzes Schläfchen) hier im Hotel einlegen. Damit ich am Abend wieder fit genug bin. Johannes und ich gehen in den Dizzys Club. Das ist ein seeeehr angesehener Jazzkeller in Little Italy , wo schon internationale Grössen wie zB. Herbie Hancock oder Milt Jackson aufgetreten sind.Das wird vielleicht nicht ganz billig, aber "was kostet die Welt"??? 

Ciao bello. Al and Joe

3 Kommentare 30.4.10 19:36, kommentieren

POLARBEARS AND LIMOUSINES 2.Teil

Auch gut zu beobachten waren das Eisbärenpärchen im neuen Plexiglasgehege und dann um 4 pm die fütterung der seelöwen mit lustiger vorführung verschiedenster kunsttücke inklusive!!

 leider schmissen sie uns schon um 5 aus dem gelände. draußen spielte eine Jazzband...u wen sahen wir rein zufällig on drums??? richtig, joes freund vitali, der uns am dienstag nach brooklyn ins latin quarter zum essen eingeladen hatte!! Jaa, die Welt ist sehr klein wie man sieht.

Überhaupt war dieser tag von Skurillitäten geprägt. In der Früh latschte ich bei einem Spaziergang durch den Riverside Park gleich einmal mitten in das Set von einem Profimodels Shooting. Der Beleuchter stamperte mich sofort aus dem Bereich und ich dachte "gut daß das jetzt nicht Germanys next topmodel war, weil sonst hätt ich in der nächsten Folge auf Pro7 nen unfreiwillig komischen Gastauftritt..."

Dann etwas später verwechselte mich einer auf der Strasse mit einem gewissen "Freddie aus Bavaria". Auch sehr komisch!

Und schließlich am Abend bei einem Bummel auf der 5thAv in meinem Dusel frag ich eine Polizistin "Wo ist bitte das Empire State Building?" und sie zeigt hinauf "Look above, there it is." Sind wir doch glatt direkt vor dem Eingangsportal gestanden u konnten dadurch die typische Spitze des Turms nicht sehen... peinlich, peinlich

Auch die vielen prachtvollen Hotels sind hier in diesem Krätzel zu finden. Ist es doch die beste Adresse Manhattans, gleich vis a vis von Tiffany und Trumptower. Weiter oben steht das schöne PLAZA, eines der teuersten Hotel der Welt, davor parkten grad eine Stretchlimousine mit verdunkelten Scheiben und 2,3 Rolls Royce. Wir warfen einen kurzen Blick hinein ins Gebäude, ich entdeckte einen Mahagony Flügel der Marke Kawai, Joe machte ein Erinnerungsfoto und danach wir beide die Fliege... man will ja nicht unangenehm auffallen mit den Sommerklamotten und den peinlichen I LOVE NY T-Shirts. hihi

Also, ihr lieben, dann geh ich heut mal früher schlafen. Kiss, Al

3 Kommentare 30.4.10 03:29, kommentieren

POLARBEARS AND LIMOUSINES

Hi, how are you? 

Kaum zu glauben, daß wir jetzt schon eine volle Woche hier sind! Wo sind die Tage geblieben? Warum vergehen bloß all die schönen Momente im Leben so schnell?

Der heutige Tag war mit Abstand der Schönste von allen (bisher) denn wir haben so viel verschiedene Stationen unternommen, die wichtigsten Punkte auf unserer Liste "What to do if coming to NY one day" abgehakt sodaß wir relaxt in die Zielgerade sprinten können.

Der Central Park Zoo ist zwar viel kleiner als jener in den Bronx. Eigentlich nur ein winziges Fleckerl im Stadtplan von Manhattan. Aber für Tierliebhaber wie mich und Erholungssüchtuge wie Joe genau das richtige an einem warmen, milden Frühsommertag in NYC. Das Gelände ist noch schöner als in Schönbrunn, alles echt picobello sauber, die Gehege äußerst groß und komfortabel. Die Attraktionen sind ok, aber zuviel darf man sich nicht erwarten... es gibt ein Dschungelhaus mit Echsen, Fledermäusen und sehr vielen Schlangen, Giftfröschen und Spinnen. Dann haben sie im Juni 2009 einen Schneeleopard aus dem Himalayagebirge und 2 süsse Pandabärweibchen bekommen. Konnte sie alle ganz von der Nähe fotografieren, der Leopard posierte sogar brav u artig auf einem riesigen Felsen und sah minutenlang in die Kamera!

 

30.4.10 03:07, kommentieren

6.TAG - STATEN ISLAND

Heute sangen wir alle “Here comes the sun” und es war echt ein super Nachmittag. Trotzdem: Die Temperaturen lagen weit unter den prognostizierten Er-wartungen (nur 10 Grad!) und die Leute trugen wieder Daunenjacken, Hauben, Schals und Fäustlinge. Ich selbst kaufte mir am Vormittag einen New York-Parker mit Kapuze (schön kuschelig warm) und war happy, dass alle (mittlerweile war Martha, eine liebe Bekannte von Joe, die zuvor in Maori auf Hawaii trampen war, zu uns dazugestoßen!) mit meinem Vorschlag einverstanden waren, erst das „Museum of American Indians“ zu besuchen und erst am späteren Nachmittag den Hafen mit der Freiheitsstatue zu erkunden, in der Hoffnung dass es dann schon wärmer geworden war!
Letzteres erfüllte sich zwar nicht, aber die Überfahrt mit der Fähre nach Staten Island lohnte sich dennoch. Die kleine Pendlerinsel – eine halbe stunde von Manhattan entfernt – erinnerte mich an Richmond, einem kleinen Randbezirk im Süden von London. Schnuckelige Häuser, typische Wohnhaussiedlungen mit quadratischen Vorgärten, eine kleine Kapelle, unzählige Bars und Kneipen prägen hier das Stadtbild.
An der schönen Uferpromenade mit Blick auf die Skyline Manhattans wurde ein Memorial
zu Ehren der Toten von 9/11 errichtet: 2 weiße Marmorbögen mit mindestens 200 Gedenk- tafeln, auf denen Name und Beruf des jeweiligen Opfers stehen. Manche Angehörige haben Fotos oder rote Rosen dazugeheftet. Das hat uns alle sehr berührt…
Nach einem längeren Bummel fuhren wir wieder zurück ins Großstadtgetriebe, sahen noch die City Hall (Rathaus), New York City´s berühmten „Musikverein“, die Carnegie Hall, das große Kaufhaus Woolworth, die St.Patrick´s Chapel, den zweitgrößten Bahnhof der Stadt -nämlich die Penn(sylvania) Railroad Station - und last but not least ein richtiges, typisch amerikanisches Tanzstudio an der Ecke Broadway/22th street: „Studio One“.
Hier werden in erster Linie Balletttanz choreografiert und Student/innen der Schauspielschule ausgebildet. Wirklich interessant zu beobachten, wie sich die Jungs und Mädels mit Tai-Chi aufwärmen, stretchen, mit Gymnastikbällen ihre Übungen machen und untereinander ihre Dancesteps ausprobieren und besprechen.
Wieder ist ein erlebnisreicher Tag zu Ende gegangen, bei euch geht inzwischen die Sonne auf.
Ich „freu“ mich schon auf den Jetlag, wenn ich wieder zu Hause angekommen bin J
Bis bald, hier oder sonst wo… Euer Al

1 Kommentar 29.4.10 06:19, kommentieren

Brooklyn wir kommen!!

Jetzt noch ein kurzer blog bzgl "Was haben wir heute gesehen?"

1. es regnet nicht mehr so stark wie gestern, aber das gewitter ist sehr unberechenbar hier. Wir gingen vormittags durch den Park, weil sich endlich wieder die Sonne zeigte, und plötzlich aus heiterem Himmel quasi: Kaaa...rach!! Ein Donner. Und im selben Moment wieder heftige Windboen und Regen in Strömen. Also nix mit Spazieren gehen!

2. Joe machte Kehrt. Ich hingegen rannte ins nahe Metropolitan Museum of American Art. Und lustiges Detail am Rande: ich hab ohne schlechte Absichten 20 Dollar (!!) gespart, weil ich zugleich mit einer Reisegruppe durch die Absperrung ging und der Karten abreisser wohl dachte, ich gehör dazu. Erst beim Ausgang sah ich daß eine Karte 20 Dollar gekostet hätte. Super, nicht wahr?

Ich ließ die römischen Skulpturen links liegen und marschierte schnurstracks zu den zeitgenössischen und abstrakten Bildern. Jackson Pollock, Joan Miro, Roy Liechtenstein, Andy Warhol und George Baselitz haben mich am meisten angesprochen.

Den in Salzlake eingelegten Haifisch von Damian Herst fand ich nicht so aufregend. Das arme Vieh!

Der Originaltitel ist  „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“ - am elegantesten übersetzt als „Die physische Unmöglichkeit des Todes in der Vorstellung eines Lebenden“. Er hat aber selber schon Probleme, und beginnt, sich aufzulösen, siehe http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~ECDAD35A7EA8D419F8754E3D10A0EDEEA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Das war alles. Mehr hab ich heute nicht unternommen, Joe und ich fahren heut abend noch nach Brooklyn. Dort besuchen wir Vitali, einen alten Spezi von Joe (Studienkollege von früher und ebenfalls Musiker) in seinem Bezirk, gehen wahrscheinlich was gutes schmausen und danach - wie ich Joe kenne - erneut in einen Jazzclub. Mir wird diese Negermusi langsam zu viel*ggg*

Also, brav bleiben. Bussi und have a nice day, Al

 

2 Kommentare 28.4.10 00:06, kommentieren

MY FATE: DIE ERSTE SESSION IN NYC

Leute, ich hab gestern das erste mal in meinem Leben auf einer Jam Session in New York mitgespielt!!!!

Ich verdanke diesen Umstand einem puren Zufall - oder ist alles im Leben Schicksal??? Jedenfalls war ich am späten Abend viiiel länger im Web als ich dachte. Zuerst die mails lesen, natürlich auch beantworten, danach wieder die neuen Fotos editieren und natürlich bloggen (meinem derzeit liebsten Hobby neben essen, schlafen, Starbucks Coffee trinken und Wolkenkratzer ansehen).

Und mein armer Johannes war schon ganz zerknirscht, weil ich ihn seit Stunden hinhielt, gemeinsam etwas zu unternehmen. Irgendwann kam Martha ins Hotel hereinspaziert. Das ist Joes Bekannte von Schönbach, die nach einem Hawaiitrip ebenfalls im Apple gelandet ist :-)) Joe und Martha gingen dann was essen und nacher in einen Club in Harlem. ich versprach, später noch nachzukommen. Doch es zog sich hin...

Um 22h (Ortszeit NYC) mailte mich Regina an, die Dame, welche ich schon am Freitag im Cleopatras kennenlernte. Ich sagte ihr damals, daß ich am Montag wieder dort sein werde, da dort eine Session stattfindet und ich wahrscheinlich mitmachen möchte... Ich war inzwischen (endlich!!) mit "Business" fertig und klappte erschöpft den PC zu. Rauf aufs Zimmer, umziehen und ab ins Cleopatras...dort saß schon regina ungeduldig an der Bar. Und die Session war auch schon in vollem Gange. Es gab eine Liste wo sich Musiker eintragen konnten. Ich ging nach vor und nach 5 min fragte mich der bandleader auch schon, ob ich mitmachen will und woher ich komme, welches Instrument ich spiele blabla

2 Standards später saß ich also mitten unter Ami Musikern auf der Bühne, spielte 3 Songs: stella by starlight, just friends und there will never be another you.

alle klatschten begeistert, als ich zusammen mit einem zweiten einsteiger aus stuttgart die bühne verlassen wollte, meinte der bandleader (der übrigens Richard Dreyfus ähnlich sah): "Please stay here - (und in meine Richtung) - Especially you!!!"

Also hängte ich noch 2 Titel an. Die "Jungs" waren zum teil schon vergreist. 70+ aber total gute Muisker, coole Stimmung, super nette Menschen. ich danke Gott für diese Erfahrung!
Der Trompeter wollte mich am liebsten engagieren, aber als er mitbekam, daß ich nur Tourist bin, steckte er seine Visitenkarte wieder zurück in die Anzugtasche und murmelte "Oh no, what a pity" (was so viel bedeutet wie "Ach, wie schade!".

 

 

2 Kommentare 27.4.10 23:49, kommentieren

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