Al and Joe in N.Y.C.

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Brooklyn wir kommen!!

Jetzt noch ein kurzer blog bzgl "Was haben wir heute gesehen?"

1. es regnet nicht mehr so stark wie gestern, aber das gewitter ist sehr unberechenbar hier. Wir gingen vormittags durch den Park, weil sich endlich wieder die Sonne zeigte, und plötzlich aus heiterem Himmel quasi: Kaaa...rach!! Ein Donner. Und im selben Moment wieder heftige Windboen und Regen in Strömen. Also nix mit Spazieren gehen!

2. Joe machte Kehrt. Ich hingegen rannte ins nahe Metropolitan Museum of American Art. Und lustiges Detail am Rande: ich hab ohne schlechte Absichten 20 Dollar (!!) gespart, weil ich zugleich mit einer Reisegruppe durch die Absperrung ging und der Karten abreisser wohl dachte, ich gehör dazu. Erst beim Ausgang sah ich daß eine Karte 20 Dollar gekostet hätte. Super, nicht wahr?

Ich ließ die römischen Skulpturen links liegen und marschierte schnurstracks zu den zeitgenössischen und abstrakten Bildern. Jackson Pollock, Joan Miro, Roy Liechtenstein, Andy Warhol und George Baselitz haben mich am meisten angesprochen.

Den in Salzlake eingelegten Haifisch von Damian Herst fand ich nicht so aufregend. Das arme Vieh!

Der Originaltitel ist  „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“ - am elegantesten übersetzt als „Die physische Unmöglichkeit des Todes in der Vorstellung eines Lebenden“. Er hat aber selber schon Probleme, und beginnt, sich aufzulösen, siehe http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~ECDAD35A7EA8D419F8754E3D10A0EDEEA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Das war alles. Mehr hab ich heute nicht unternommen, Joe und ich fahren heut abend noch nach Brooklyn. Dort besuchen wir Vitali, einen alten Spezi von Joe (Studienkollege von früher und ebenfalls Musiker) in seinem Bezirk, gehen wahrscheinlich was gutes schmausen und danach - wie ich Joe kenne - erneut in einen Jazzclub. Mir wird diese Negermusi langsam zu viel*ggg*

Also, brav bleiben. Bussi und have a nice day, Al

 

28.4.10 00:06

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


angie / Website (1.5.10 11:20)
Der Hai ist eines der teuersten Kunstwerke der 90er Jahre.
Skurril ist,dass er aber selber jetzt schon beginnt, sich aufzulösen.
Hier interessantes dazu aus der FAZ-online:

Wenn die neunziger Jahre ein ikonisches Kunstwerk haben, so ist es der in Formaldehyd eingelegte Tigerhai des Engländers Damien Hirst. Der Behälter mit dem toten Raubtier ist eines der eindrucksvollsten Sinnbilder der Vergänglichkeit, das die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts in der Kunst hervorgebracht hat. Der Titel des Werks lautet im Original „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“ - am elegantesten übersetzt als „Die physische Unmöglichkeit des Todes in der Vorstellung eines Lebenden“.

Diese genuine Vanitas vanitatum - löst sich selbst auf: Das Inbild eitler Selbstgewißheit verliert seine scharfe Kontur, der tote Leib wird schlaff, die umgebende Flüssigkeit trübt sich - kurz, die ausgestellte Kreatur spielt nicht mehr mit. Es wird noch einmal auf eine ganz andere Weise ernst mit dem „Memento mori!“. Das „erinnere dich an den Tod!“ greift nicht mehr nur vom intakten Präparat des gefährlichen Tiers auf den Besucher über. Fortschreitende Verwesung ist nicht vorgesehen im Konzept. Oder doch?

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